Stipendien und Förderpreise für junge Fotografen gibt es wie Sand am Meer. Kein Fotoclub; der nicht zumindest eine Kamera für Nachwuchsknipser auslobte; kein Museum zeitgenösssischer Kunst; das auf ein oftmals fünfstelliges Fördermittel verzichten wollte. Selbst Banken schmücken sich inzwischen mit den renommierten Namen der Shootingstars dieses doch recht jungen Mediums. Das seit 20 Jahren verliehene Stipendium der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung hebt sich von dieser Masse wohltuend ab. Nicht nur; dass es mit dem Museum Folkwang in Essen eines der wichtigsten Museen zeitgenössischer Fotografie im Rücken hat. Auch fast alle seine zur Preisverleihung doch recht jungen Stipendiaten sind ihrer lichtbildnerischen Berufung treu geblieben und gehören -- wie etwa Andreas Gursky -- heute zu den wichtigsten deutschen Vertretern der Fotogafie. Der Ausstellungsband Zeitgenössische deutsche Fotografie gibt einen Ìberblick über dieses gute Auge der Stiftungskuratoren. Zum Glück haben die Herausgeber darauf verzichtet; die preisgewürdigten Arbeiten von damals ins Zentrum zu stellen; sondern legen ihren Blick lieber auf das aktuelle Schaffen der Stipendiaten. So wurden reife Arbeiten wie die herrlichen Seestücke Manuela Burkarts; die raffiniert konzipierten 'Schnappschüsse' Oliver Helbigs; die Pubertátsstudien ZoltÁ¡n JÁ³kays oder die Areal-Fotos von Joachim Brohm aufgenommen; die die Entwicklung der Fotografen und die Vielfalt der momentanen deutschen Fotolandschaft zeigen. Nur wenige Arbeiten wirken etwas überambitioniert (so Susanne Brüggers Inselproblem von 2001) oder nutzen das Medium für eine an der Malerei geschulte Á„sthetik. Zumeist finden sich hier überaus selbststándige Ansátze; die nicht nur das Stipendium rechtfertigen; sondern erst recht dieses Buch. --Thomas Köster
Tuesday, October 30, 2018
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Stipendien und Förderpreise für junge Fotografen gibt es wie Sand am Meer. Kein Fotoclub; der nicht zumindest eine Kamera für Nachwuchsknipser auslobte; kein Museum zeitgenösssischer Kunst; das auf ein oftmals fünfstelliges Fördermittel verzichten wollte. Selbst Banken schmücken sich inzwischen mit den renommierten Namen der Shootingstars dieses doch recht jungen Mediums. Das seit 20 Jahren verliehene Stipendium der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung hebt sich von dieser Masse wohltuend ab. Nicht nur; dass es mit dem Museum Folkwang in Essen eines der wichtigsten Museen zeitgenössischer Fotografie im Rücken hat. Auch fast alle seine zur Preisverleihung doch recht jungen Stipendiaten sind ihrer lichtbildnerischen Berufung treu geblieben und gehören -- wie etwa Andreas Gursky -- heute zu den wichtigsten deutschen Vertretern der Fotogafie. Der Ausstellungsband Zeitgenössische deutsche Fotografie gibt einen Ìberblick über dieses gute Auge der Stiftungskuratoren. Zum Glück haben die Herausgeber darauf verzichtet; die preisgewürdigten Arbeiten von damals ins Zentrum zu stellen; sondern legen ihren Blick lieber auf das aktuelle Schaffen der Stipendiaten. So wurden reife Arbeiten wie die herrlichen Seestücke Manuela Burkarts; die raffiniert konzipierten 'Schnappschüsse' Oliver Helbigs; die Pubertátsstudien ZoltÁ¡n JÁ³kays oder die Areal-Fotos von Joachim Brohm aufgenommen; die die Entwicklung der Fotografen und die Vielfalt der momentanen deutschen Fotolandschaft zeigen. Nur wenige Arbeiten wirken etwas überambitioniert (so Susanne Brüggers Inselproblem von 2001) oder nutzen das Medium für eine an der Malerei geschulte Á„sthetik. Zumeist finden sich hier überaus selbststándige Ansátze; die nicht nur das Stipendium rechtfertigen; sondern erst recht dieses Buch. --Thomas Köster
Stipendien und Förderpreise für junge Fotografen gibt es wie Sand am Meer. Kein Fotoclub; der nicht zumindest eine Kamera für Nachwuchsknipser auslobte; kein Museum zeitgenösssischer Kunst; das auf ein oftmals fünfstelliges Fördermittel verzichten wollte. Selbst Banken schmücken sich inzwischen mit den renommierten Namen der Shootingstars dieses doch recht jungen Mediums. Das seit 20 Jahren verliehene Stipendium der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung hebt sich von dieser Masse wohltuend ab. Nicht nur; dass es mit dem Museum Folkwang in Essen eines der wichtigsten Museen zeitgenössischer Fotografie im Rücken hat. Auch fast alle seine zur Preisverleihung doch recht jungen Stipendiaten sind ihrer lichtbildnerischen Berufung treu geblieben und gehören -- wie etwa Andreas Gursky -- heute zu den wichtigsten deutschen Vertretern der Fotogafie. Der Ausstellungsband Zeitgenössische deutsche Fotografie gibt einen Ìberblick über dieses gute Auge der Stiftungskuratoren. Zum Glück haben die Herausgeber darauf verzichtet; die preisgewürdigten Arbeiten von damals ins Zentrum zu stellen; sondern legen ihren Blick lieber auf das aktuelle Schaffen der Stipendiaten. So wurden reife Arbeiten wie die herrlichen Seestücke Manuela Burkarts; die raffiniert konzipierten 'Schnappschüsse' Oliver Helbigs; die Pubertátsstudien ZoltÁ¡n JÁ³kays oder die Areal-Fotos von Joachim Brohm aufgenommen; die die Entwicklung der Fotografen und die Vielfalt der momentanen deutschen Fotolandschaft zeigen. Nur wenige Arbeiten wirken etwas überambitioniert (so Susanne Brüggers Inselproblem von 2001) oder nutzen das Medium für eine an der Malerei geschulte Á„sthetik. Zumeist finden sich hier überaus selbststándige Ansátze; die nicht nur das Stipendium rechtfertigen; sondern erst recht dieses Buch. --Thomas Köster
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